• Montag – Freitag: 7:00 – 16:00 Uhr
Krankentransport

Wir bieten einen Krankentransport nur sitzend, Rollstuhl möglich. Keine Liegendtransporte, keine medizinische Begleitung.

Unser Krankentransportunternehmen bietet einen sicheren, barrierefreien Transport für Patienten in Mecklenburg-Vorpommern zum Krankenhaus, zu ambulanten Behandlungen, Therapien, Ärzten und Fachärzten.

Liegend Transporte gehören nicht zu unserem Angebot.

Wir setzen auf komfortable, sitzende Beförderung in geeigneten Fahrzeugen mit Rampen/Notwendiger Ausstattung. Ohne fachliche Begleitung, aber mit zuverlässigem, pünktlichem Service, Hilfe beim Ein- und Ausstieg sowie bei Bedarf Unterstützung durch geschultes Fahrpersonal.

Wir planen flexibel, kümmern uns um termingerechte Abholung und sichere Rücktransporte – alles unter Berücksichtigung von Datenschutz und Würde der Patientinnen und Patienten.

 

Abrechnungen:

Gesetzlich Versicherte: Direktabrechnung mit der Krankenkasse (ausgenommen DAK).
Privatversicherte: Abrechnung über den Versicherten selbst.

Zusatzleistung:

Rollstuhlbeförderung möglich.

Gesetzliche Regellungen zur Krankenbeförderung:

Fahrtkostenregelung
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für Fahrten, die im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse aus medizinischer Sicht zwingend notwendig sind. Neben Kosten für Fahrten zu stationären Behandlungen übernehmen Kassen unter bestimmten Bedingungen auch die Kosten für Fahrten zu ambulanten Behandlungen.

Voraussetzungen für die Übernahme von Fahrkosten zu ambulanten Behandlungen
Damit die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer Krankenfahrt zur ambulanten Behandlung übernehmen, muss mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“, „BI“ oder „H“ liegt vor,

  • Pflegegrad 4 oder 5,

  • Pflegegrad 3 und der Patient benötigt aber aufgrund dauerhaft eingeschränkter Mobilität eine Beförderung,

  • eine hohe Behandlungsfrequenz über einen längeren Zeitraum (z. B. Dialyse, onkologische Strahlentherapie) und wenn die Mobilität infolge der Behandlung in einer Weise beeinträchtigt ist, dass eine Beförderung zur Vermeidung von Schaden an Leib und Leben unerlässlich ist.

Genehmigungsregelung für Fahrten zu ambulanten Behandlungen

Grundsätzlich sind Fahrten zur ambulanten Behandlung vor der Fahrt durch die Krankenkassen zu genehmigen.

Ausnahme: Für Patienten, deren Mobilität eingeschränkt ist, wie:

  • Schwerbehinderte mit den Merkzeichen „aG“, „BI“ oder „H“ im Schwerbehindertenausweis,
  • Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 und 5,
  • Pflegebedürftige mit Pflegegrad 3 und dauerhafter Mobilitätseinschränkung,Fahrten von Versicherten, bei denen bis zum 31. Dezember 2016 eine Einstufung in Pflegestufe 2 und seit dem 1. Januar 2017 mindestens eine Einstufung in Pflegegrad 3 vorliegt
gelten Krankenfahrten mit Taxi oder Mietwagen (auch behindertengerecht) als genehmigt. 
 
Fahrten mit einem Krankentransportwagen (KTW) bleiben für sie weiterhin genehmigungspflichtig.
 
Ebenfalls genehmigungspflichtig sind Verordnungen für Patienten, die hochfrequente Behandlung über einen längeren Zeitraum benötigen und die oben genannten Kriterien nicht erfüllen:
  • Dialysebehandlung,
  • onkologische Strahlentherapie,
  • parenterale antineoplastische Arzneimitteltherapie/parenterale onkologische Chemotherapie.

Die Krankenkasse kann auf Antrag des Patienten in vergleichbaren Fällen eine Krankenbeförderung zu ambulanten Behandlungen genehmigen.

Nicht genehmigungspflichtig ist Krankenbeförderung bei einer ambulanten Operation, durch die ein stationärer Aufenthalt  vermieden wird oder nicht ausführbar ist.

Genehmigungspflichtig sind Krankentransporte für Patienten, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes auf medizinisch-fachliche Betreuung oder fachgerechte Lagerung in einem Krankentransportwagen (KTW) angewiesen sind. Eine nachvollziehbare Begründung ist in diesen Fällen zwingend erforderlich.

Zuzahlungspflicht des Versicherten

Versicherte müssen für eine Krankenbeförderung  eine Zuzahlung leisten. Sie beträgt – unabhängig von der Art des Fahrzeugs und auch für Kinder und Jugendliche – zehn Prozent der Fahrkosten, mindestens jedoch fünf Euro und höchstens zehn Euro pro Fahrt. Sie darf aber die tatsächlichen Fahrkosten nicht übersteigen.